Falschberatung des Geschäftsführers wird der Versicherungsmakler-GmbH zugerechnet

Das Oberlandesgericht Koblenz rechnete das Verhalten des Geschäftsführers einer Makler-GmbH zu, nachdem dieser zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung geraten hatte, obwohl der betroffene Kunde ausdrücklich auf Vorerkrankungen hingewiesen hatte. Der Geschäftsführer legte dem Kunden zum Beratungsgespräch Formulare vor, in denen die Gesundheitsfragen mit „nein“ angekreuzt waren. Des weiteren waren die Angaben zu den Inhalten der Beratungsgespräche widersprüchlich OLG Koblenz, 30.4.15, 10 U 35/15).

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